Sie haben zu Hause oder am Arbeitsplatz gesundheitliche Beschwerden und vermuten einen versteckten Schimmelbefall als Ursache?
Durch eine Luftuntersuchung mittels speziellem Luftkeimsammler kann untersucht werden, ob die Raumluft in Ihrer Wohnung oder einzelnen Räumen übermäßig mit Schimmelsporen belastet ist.
Hierbei wird im sogenannten Impaktionsverfahren in den betroffenen Räumen ein exakt definiertes Luftvolumen ins Gerät gesaugt und dort auf spezielle Nährböden (Petrischalen) geleitet.
Diese Nährböden werden anschließend im Labor unter definierten Bedingungen bebrütet.
Nach einer Bebrütungszeit von ca. 10 bis 14 Tagen können dan die einzelnen Koloniebildenden Einheiten (KBEs) auf den Nährböden ausgezählt werden.
Hieraus können Rückschlüsse gezogen werden, wieviele keimfähige Sporen in dem angesaugten Luftvolumen enthalten waren.
Referenzmessungen werden üblicherweise in der Außenluft oder in sicher unbelasteten Vergleichsräumen durchgeführt.
Das Ergebnis ist eine Bewertung im Laborbericht, ob eine entsprechende Innenraumquelle, also ein versteckter Schimmelbefall, wahrscheinlich oder nicht wahrscheinlich ist.
So kann man einem eventuellen versteckten Schimmelbefall auf die Spur kommen.
Ein versteckter Befall kann sich z. B. innerhalb einer Estrich-Dämmschicht, hinter Tapeten oder hinter raumseitigen Dämmschichten, hinter abgehängten Decken (z. B. bei Büroräumen), hinter Holzverkleidungen (z. B. in Kellern oder in Dachgeschossen) oder auch im Bereich von Vorwandinstallationen und Schächten befinden.
