Schimmelpilz
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Großkarolinenfeld: 08031 290 79 31 Günzburg: 08221 356 80 38 Mobil 0151 20 79 65 31 Mail: kraus@bauschaden-bayern.de
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Tipps 

Frau zeigt auf Schimmel in der Küche Schimmel in der Küche

 

In vielen Wohnungen entsteht im Laufe der Jahre Schimmelpilz an Wänden, Decken, Fenstern und Türen. 

Vor allem im Winterhalbjahr, also in der Heizperiode, wenn es draußen kalt und innen schön warm ist, nistet sich der Schimmelpilz gerne ein. Bevorzugte Stellen sind Außenwände und Fenster, vor allem hinter Schränken und Betten in unbeheizten Schlafzimmern. Aber auch das Badezimmer, wo es meistens sehr feucht und warm ist sowie viel benutzte Küchen ohne ausreichende Lüftungsmöglichkeit oder Dunstabzugsanlage sind gefährdete Bereiche.

 

Auch wenn durch den Schimmelpilz bisher bei gesunden Menschen mit intakter Immunabwehr noch keine größeren direkten gesundheitlichen Beeinträchtigungen nachgewiesen werden konnten, sollte doch vorsichtshalber und im Sinne der allgemeinen Hygiene Schimmelpilz in Wohnungen nicht toleriert werden. Allein schon das mögliche allergene Potential von Schimmelpilz sollte Grund genug sein, hiergegen Maßnahmen zu ergreifen.

 

 

Was tun?

 

Natürlich gibt es hierauf keine pauschale und immer gültige Antwort. Falls Ihre Wohnung oder Ihr Haus bereits vom Schimmelpilzbefall betroffen ist, helfen kurzfristig die auf dem Markt befindlichen Anti-Schimmel-Mittel. Jedoch kann Schimmel langfristig nur verhindert werden, wenn man ihm die Existenzgrundlage entzieht. Damit sind die Voraussetzungen für weiteres Wachstum nicht mehr gegeben bzw. wird die Entstehung von vornherein verhindert.

 

Insbesondere Feuchtigkeit und Wärme sind zwei wesentliche Faktoren für die Entstehung und das Wachstum von Schimmelpilz. Deshalb ist es besonders wichtig, darauf zu achten, im Winter richtig zu heizen und zu lüften.

 

 

Hier ein paar konkrete Tipps für Sie:

 

  • Sorgen Sie immer für ausreichende Beheizung der bewohnten Räume. Übertriebenes Herunterdrehen der Heizung kann Schimmelwachstum fördern!

  • 20 Grad gilt als normale Temperatur in bewohnten Räumen, im Bad darf es auch etwas mehr sein.Lüften Sie sämtliche Räume mindestens drei Mal am Tag für ca. fünf bis acht Minuten. Dadurch wird die Luft ausgetauscht und die Feuchtigkeit nach außen transportiert. Wände, Decken und Möbel bleiben aufgrund der kurzen Stoßlüftung noch warm und erwärmen auch die ausgetauschte Raumluft innerhalb kürzester Zeit wieder nach. Größere Energieverluste werden so vermieden.

  • Lüften Sie das Bad zusätzlich unmittelbar nach dem Duschen oder Baden.

  • Lüften Sie die Küche zusätzlich nach dem Kochen.

  • Auch das Schlafzimmer sollte geheizt werden, mindestens aber sollte hier morgens nach dem Aufstehen ausgiebig gelüftet werden, um die in der Nacht vom Körper abgegebene Feuchtigkeit nach draußen zu befördern.

  • Keine Dauerlüftung mit gekippten Fenstern! Dies ist nämlich äußerst uneffektiv, kostet unnötig Energie und kühlt lediglich den Raum ohne ausreichenden Luftaustausch aus.

  • Trocknen Sie Ihre Wäsche nicht auf einem Wäscheständer in der Wohnung. Hierdurch wird sehr viel Feuchtigkeit an die Raumluft abgegeben. Nutzen Sie eine Wäschetrocknungsmöglichkeit im Freien oder in einem gut belüfteten Waschraum. Oder benutzen Sie einen Abluftwäschetrockner, der die Feuchtigkeit über ein Rohr direkt nach draußen befördert.

  • Die Luft draußen ist im Winter auch bei Schneefall oder Regen in der Regel wesentlich trockener als drinnen, was die absolute Luftfeuchtigkeit anbelangt. Im Winter macht also das Lüften bei jedem Wetter Sinn. Natürlich nur, soweit der Niederschlag nicht direkt durch das Fenster eindringt!
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© Dipl.-Ing. Univ. Architekt Matthias Kraus | www.bauschaden-bayern.de